In diesem Alter sollten sie sich keinen Hund nach Hause holen oder selbst einen Hund abgeben - auch wenn es nur für wenige Tage sein sollte. In der „Periode der Einordnung ins Rudel“ entwickelt Ihr Hund, sehr stark das Erfassen der Umgebung und die Gewöhnung an sie. Er reagiert überempfindlich auf jede Veränderung, und das kann sich im Extremfall zu einem Dauerschaden entwickeln. Außerdem entscheidet sich in dieser Zeit endgültig, wer Herr im Haus ist.
Vielleicht wollen Sie oder die Kinder ihm kleine Kunststücke beibringen: Apportieren oder das Springen über einen Stock - jetzt ist die Zeit dazu. Denn er ist nun in einem ausgeprägten Lernstadium.
Wie lange Ihr Hund für das Lernen braucht, ist weniger eine Intelligenz- als eine Rassefrage. Es gibt lerneifrige Hunde ( wie Deutsche Schäferhunde, Dobermann, Boxer oder Pudel) oder renneifrige, (wie Windhunde) die Spurensucher (wie Spaniel, Bassetts) oder Arbeitshunde (wie Border-Collies) die Ihre eigentlichen Rassemerkmale für wesentlich wichtiger halten, als den Erziehungswunsch des Halters. Je mehr Sie in dieser Zeit mit dem Hund spielen, üben, lernen und belohnen., um so besser klappt das Zusammenleben.