Ein Welpe braucht besondere Kost. In den ersten vier bis sechs Wochen wird er von seiner Mutter gesäugt. Sollte einmal Mutters Milch nicht ausreichen, gibt es spezielle hergestellte Milchprodukte. Kuhmilch ist auf keinen Fall zu empfehlen, da sie nicht eiweiß- und fettreich genug ist und beim jungen Hund zu schwerem Durchfall führen kann.
Nach dieser "Milchzeit" beginnt für den Welpen die Umstellung auf festeres Futter. Von der Ernährung hängt es ab, ob aus dem Welpen ein gesunder, kräftiger und muntere Hund wird.
Absolut falsch wäre es, dem jungen Hund nun nur noch Fleisch zu füttern. Ein Hund braucht vielmehr, denn von Natur aus ist er ein Beutetierfresser, der nicht nur das Fleisch, Sehnen und Bänder, sondern auch den Magen- und Darminhalt, der größtenteils pflanzlicher Herkunft ist, aufnimmt.
Neben hochwertigem und gut verdaulichem Eiweiß braucht er Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe(Mengen- und Spurenelemente) Wenn Sie hier nicht aufpassen und zum Beispiel die Mineralstoffe und Vitamine bei der Fütterung nicht ausreichend berücksichtigen (auch ein Zuviel wäre schädlich), kann es zu schwerwiegenden Schäden kommen, wie z.B. Knochenmissbildungen und schlechtes Wachstum.
Diese Schäden, einmal im Welpenalter erworben, kann der Hund in seinem ganzen Leben nicht mehr ausgleichen. Außerdem legen Sie in der Junghundzeit die Ernährungsgewohnheiten Ihres Hundes fest.
Ein ernährungsphysiologisch wertvolles und ausgewogenes Futter zusammenzustellen, das dem Hund voll und ganz gerecht wird, ist eine der schwierigsten Aufgaben für den Hundefreund. Zum einem ist die Beschaffung der Zutaten nicht leicht, zum anderen mangelt es oft an der Zeit und auch an Wissen. Doch als Besitzer eines Welpen brauchen Sie sich heute bei der Fütterung keine Gedanken und Sorgen mehr zu machen. Denn es gibt eine Menge spezieller Nahrungsangebote für den jungen Hund. Wenn sie mit Fertigfutter ernähren, immer frisches Wasser bereithalten.
Speisereste bekommen dem Tier nicht, weil sein Organismus fettreiche, scharf gewürzte Kost und Süßigkeiten nicht verarbeiten kann.
Alternative zu Fertigkost: Sie kochen für Ihren Hund selbst. Die Grundlage sollte immer abgekochtes Fleisch sein: Herz, Leber, Pansen oder Muskelfleisch. Vermengen Sie es dann mit gekochtem Reis, Vollkornbrot, gegarten und zerdrückten Kartoffeln oder Hundeflocken.
Die Kosten für die Ernährung richten sich nach Größe und Rasse des Tieres und danach ob Sie Fertigfutter kaufen oder selbst das Futter zubereiten. Pro Tag müssen Sie mit 2 bis10 € rechnen.