Jeder Welpe bekommt von seiner Mutter „seinen“ Spulwurm mit, auch wenn
die Hündin vor der Geburt entwurmt wurde. Deshalb sollten Welpen im
Alter von 3 bis 4 Wochen zum ersten Mal
entwurmt werden,
und zwar in 2 Behandlungen in einem Abstand von vierzehn Tagen. Die
nächsten Wurmkuren sollten dann im Alter von zehn Wochen und vier
Monate erfolgen. Das macht ein Tierarzt, der auch die
Schutzimpfungen vornimmt.
Ist der korrekt geimpfte Hund bei uns ins Haus, dann liegt seine Gesundheit in unserer Hand. Das heißt vor allem:
nur der richtig und nicht übermäßig ernährte Hund bleibt gesund.
Zur
Pflege-Erziehung
gehört übrigens, dass sich ein Hund ohne Widerstand kämmen, bürsten und
die Ohren putzen lässt, dass man seine Pfoten hochheben und untersuchen
kann, dass er sich in den Fang schauen lässt, denn Sie haben bei
Fremdkörpern, die sich in seinem Maul verklemmt haben, bei durch
Flaschensplitter zerschnittenen Pfoten keine Zeit, ob er sich nun
helfen lassen will oder nicht. Je früher Sie mit “Doktor-Erziehung“
anfangen, um so leichter ist Ihr Hund zu behandeln.
Sie sollten auch von Anfang an lernen, dem Hund eine
Tablette
zu geben: Fang öffnen, Oberlippe zurückziehen, Tablette zwischen Daumen
und Zeigefinger nehmen, mit dem kleinen Finger den Unterkiefer
herunterdrücken und die Tablette so weit wie möglich in den Rachen
schieben. Ein freundlicher Klaps lenkt den Hund ab: er schluckt runter
und spuckt nicht aus.
Fieber messen Sie mit
einem eingefetteten Thermometer vorsichtig im After. Hunde unter einem
Jahr haben Fieber bei mehr als 39,5 Grad. Erwachsene Hunde liegen im
Durchschnitt ab etwa 38 Grad. Ein Hund, der Fieber hat gehört zum
Tierarzt.
Immer dann, wenn sich Ihr Hund nicht wie gewöhnt benimmt, sollten Sie einen
Tierarzt konsultieren.
Arztrechnungen für Impfungen, Krankheiten und Verletzungen schlagen mit ca. 200,00 Euro pro Jahr zu Buche.