Der VDH-Bayern

Tierschutz

Der VDH hat die strengste Zuchtordnung der Welt. Legt man in anderen Ländern möglicherweise mehr Wert auf das Exterieur der Hunde, geht es dem VDH in erster Linie um die Gesundheit der Tiere. Diese Politik hat mehrere Konsequenzen:
einmal unterbindet der VDH Modeerscheinungen, die zu einem explosionsartigen Anwachsen der Welpeneintragungen führen können, mit der Gefahr, dass Gesundheit und Wesenfestigkeit der Tiere nicht mehr gewährleistet sind.
Zum anderen verhindert der VDH damit weitestgehend, dass die aus seinem Züchterkreis abgegebene Welpen irgendwann einmal im Tierheim landen.
Denn kranke oder wesenschwache Tiere bereiten ihrem Halter und der Umwelt, in der sie leben, große Probleme. Sie müssen in einzelnen Fällen sogar getötet werden. Um dies sowohl den Tieren als auch den Haltern zu ersparen, hält der VDH konsequent an seiner Tierschutzorientierung fest.

Erfahrung gepaart mit Wissenschaft- für den VDH sind das wichtige Faktoren, wenn es um Tierschutz und die Gesundheit der Hunde geht. Deshalb gibt es beim VDH einen wissenschaftlichen Beirat für Zucht und Forschung, dem bedeutende bundesdeutsche Veterinärmediziner und Wissenschaftler angehören.

Zusammen mit dem Beirat bekämpft der VDH zum Beispiel Erbdefekte, wie die Hüftgelenksdysplasie, Ektropium, Entropium, Kryptorchismus u.s.w.
Nach unzähligen politischen Diskussionen und diversen Gesetzesänderungen fand die seit Jahren vom VDH geforderte Einführung eines Heimtier-Zuchtgesetzes kein Gehör.
Die besten Gesetze nützen nichts, so lange in Deutschland unkontrolliert, praktisch von Jedermann, Tiere gezüchtet werden dürfen, die Kontrollen sich jedoch nur auf freiwillig registrierte Züchter beschränken.
Deshalb fordert der VDH:

  • Kennzeichnungspflicht für alle Hunde
  • Haftpflichtversicherung für alle Hunde
  • Sachkundenachweis für Hundehalter
  • früheres Einschreiten der Ordnungsämter bei relevanten Auffälligkeiten
  • Einführung eines Heimtier-Zuchtgesetzes

 

Dortmunder Kreis

Im Dortmunder Kreis (DOK), der Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen, haben sich Tierärztinnen und Tierärzte zusammengeschlossen, die ein Zulassungsverfahren und eine der theoretischen und praktischen Prüfungen erfolgreich absolviert haben. Alle geprüften DOK-Mitglieder sind durch das European College of Veterinary Ophthalmologists (ECVO) in Europa als "Eye Scheme Examiner" anerkannt. Die ECVO/ DOK/ VDH-Untersuchungsformulare werden von allen DOK-Mitgliedern verwendet, vom DOK zentral gespeichert und ausgewertet und stehen gegebenenfalls den Zuchtverantwortlichen der Mitgliedsvereine für evtl. notwendige züchterische Maßnahmen zur Verfügung. >> Dortmunder Kreis (DOK)

GFK

Die Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung (GKF) mit Sitz in Bonn wurde 1994 gegründet. Durch finanzielle Unterstützung von Projekten und Untersuchungen fördert sie Grundlagenforschung und angewandte Forschung unter besonderer Berücksichtigung der Gesundheit des Hundes.

Die unterstützen Forschungsprojekte umfassen den gesamten Gesundheits- und Verhaltensbereich des Hundes. Sie gehören unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen an: von der Fortpflanzungsbiologie und Genetik bis zur Verhaltensforschung und Virologie. >> GFK

Hohenheimer kreis

Mehr Informationen über den Hohenheimer Kreis auf der Homepage.

>> Hohenheimer Kreis

Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft

>> www.dvg.net

Freie Universität Berlin

>> www.vetmed.fu-berlin.de

Tierärztliche Hochschule Hannover

>> www.tiho-hannover.de

Justus-Liebig-Universität Giessen

>> www.uni-giessen.de/fb18

>> www.vmf.uni-leipzig.de

>> www.vmf.uni-leipzig.de

Ludwig-Maximilians-Universität München

>> www.vetmed.uni-muenchen.de